Worldcup #4 – Mt. Saint Anne, Kanada
Gemütlicher Hinflug in der Business Class, eine griffige Rennstrecke mit großem Highspeedfokus und ein ehrenwürdiger Abschluss der Reise mit Adrenalinkick von einem 13m hohen Cliff …
Blue Tomato Teamfahrer Petra Bernhard und Mathias Haas erzählen vom vierten Worldcuprennen aus Mt. Saint Anne/ Kanada.
Hallo zusammen!
Mathias und ich befinden uns gerade in Kanada, ganz genau in Mt. Saint Anne zum 4. Worldcuprennen.
Die Anreise war diesmal mehr als genial! Die Lufthansa setzte uns wegen Überfüllung der Economy Class in die Business Class. Mal Glück gehabt nach all unseren Strapazen in der letzten Zeit. Christian, Vincent, Boris und Mani waren mit uns mit und all unser Gepäck kam gut in Montreal an. Mit dem Leihvan fuhren wir ca. 5 h nach Mt Saint Anne / Quebec.
Die Strecke wurde im oberen Teil gewaltig verändert, dort wo sonst eine ca 700m lange Passage mit nur Anliegern war – wurde heuer großer Wert auf Highspeed gelegt. Eine ca 700m lange Wiesengerade war kurz nach dem Start mit versteckten Steinen und Schlägen zu bespickt, jedoch nicht nur in der oberen Hälfte der Stecke sondern bis ins Ziel war die Felgenzerstörung bzw die Patschengefahr so hoch wie noch nie. Mathias fuhr sogar mit doppelten Schläuchen um das Risiko zu minimieren.
Danach ging es in die altbekannte Strecke mit langen Steinpassagen im Wald. Genau unter der Gondel befanden sich weite Sprünge und eine weitere Highspeed Passage. Die Zeiten waren bei den Herrn knapp über 4min, also eher auf der längeren Seite.
Der erste Trainingstag war super staubig. die Strecke war ziemlich rutschig. aber nicht vom Regen, sondern von der extrem Trockenheit. Am Samstag regnete es aber doch und der Boden war am Finaltag am Sonntag sehr griffig und gut zu fahren.
Ich versuchte das erste mal mein Glück mit SPD, da ich in Schladming 4 Tage lang damit trainierte und sehr gut zurecht kam. Das Resultat: 10. in der Quali. Mathias schaffte die Quali ganz knapp nicht. Der Jetlag plagte ihn. 3 Sekunden zu langsam. Jedoch konnte er die ganzen Technik Passagen hervorragend ohne Fehler meistern – meinte er zu mir nach dem Rennen, aber die “Moach” ist ihm leider ausgegangen.
Am Samstag strich ich das 2 h Training, um am Sonntag dann fit zu sein.
Ich beschloss nach dem Regen wieder mit Flats zu fahren – wollte nix riskieren – da ich noch nicht 100% vertraut bin mit den Spds.
Wieder konnte ich nur den soliden 10.Platz einfahren und war ich letzte von 3 in einer Sekunde. Ich ärgerte mich. aber leider mache ich zur Zeit einfach zu viele kleine Fehler.
Mathias holte sich noch einen anderen Adrenalinkick beim Cliffdiving und sprang von einer 13m hohen Felswand mit Wasserfall ins Wasser – Schaut euch die Bilder an
Unter der Woche fahren wir jetzt 2 Tage nach New York, da es am Weg zum weiteren Worldcup nach Windham liegt.
Bis boid,
Euer Mathias und eure Petz
