Boris Tetzlaff in Fort William, Schottland bei Runde 3 des World Cup!
Unser Teamfahrer Boris Tetzlaff war am 9. und 10.6.2012 bei der dritten Runde des World Cup in Fort William, Scotland am Start! Wie das äußerst kräftezehrende und schwierige Rennen lief, erzählt er euch hier:
Fort William (SCO) – round 3 World Cup 9./10.6.12
Regen – Nebel – Kälte – typisch „schottisch“!!
- und dennoch ist das Traditionsrennen im Norden Europas einzigartig im Downhill-Zirkus! So viele Fans, die trotz des miserablen Wetters eine super Stimmung machen und uns Fahrer dadurch motivieren, gibt es nicht überall.
Für mich lief das vergangene Wochenende sehr erfreulich und ich konnte die Lockerheit (die mir eine Woche vorher gefehlt hatte) wieder zurückholen.
Mittwoch in Fort William angekommen (heuer mit dem Flugzeug, das ist ein echter Komfort), Donnerstag Besichtigung der Strecke, Freitag intensives Training und am Samstag der Qualifikationslauf! Noch etwas verkrampft gefahren, aber unter den Top „80“ war ich dabei und das als einziger Österreicher! Ich war sehr erleichtert und topmotiviert für das Rennen am Sonntag!
Wie ihr im Video sehen könnt, war das Wetter und damit die Strecke am Renntag alles andere als einladend!
Das erste Drittel der Strecke ist ein künstlich angelegter mörderischer Steinkanal – da sind die Laufräder gefordert. Dann der Nebel, der die vorausschauende Sicht auf die Strecke blockiert. Große Sprünge und einige neue Kurven machen den Kurs noch spektakulärer. Die lange Strecke (man fährt über 5 Minuten mit ziemlich hoher Geschwindigkeit) ist ziemlich kräfteraubend. Aber trotz Regen ab dem Mittelteil konnte ich eine gute Fahrt hinlegen und fuhr auf den souveränen 54.Platz.
In einer Woche geht es nach Übersee zu zwei weiteren World Cups nach Mte.Ste Anne (CAN) und Windham (USA).
See you, Boris







Mathias ist total motiviert angereist und wollte unbedingt sein sensationelles Vorjahres-Ergebnis (17. Platz) wiederholen. Gleich von Beginn an sprang er alle extrem weiten Sprünge und war im Training auch in super Verfassung. Leider stürzte er noch am 1. Trainingstag und zog sich vermutlich einen Bänderriss im rechten Knöchel zu. Wir wünschen dir gute Besserung, Mathias!


Sensationeller Abschluss der Weltcupsaison beim Weltcufinale in Schladming – Markus Pekoll fährt auf Platz 12, Boris Tetzlaff auf Platz 23 und Georg Sieder auf Platz 51.
